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Website wird bei Google nicht gefunden? So prüfen Sie Indexierung und Search Console

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Handwerker im Büro seiner Werkstatt hält ein Smartphone und schaut nachdenklich auf eine Liste von Suchergebnissen am Laptop

Das Wichtigste in Kürze

Prüfen Sie zuerst mit einer site-Suche und dem URL-Prüftool der Google Search Console, ob Ihre Seite überhaupt im Index ist oder nur weit hinten steht. Fehlt sie, liegt es oft an einer Sperre wie dem WordPress-Häkchen „Suchmaschinen davon abhalten“, an noindex oder an der robots.txt, bei neuen Seiten auch einfach an der Wartezeit von einigen Tagen bis Wochen. Meldet die Search Console, die Seite sei gecrawlt, aber zurzeit nicht indexiert, hilft kein wiederholter Antrag, sondern besserer Inhalt und gute interne Links.

  • Erst klären, ob die Seite fehlt oder nur weit hinten steht.
  • Sperren in WordPress, noindex und robots.txt prüfen.
  • Nach Sitemap oder Antrag mindestens eine Woche warten.

Die neue Website ist fertig, sie lässt sich öffnen, das Menü funktioniert. Trotzdem findet Google sie nicht, nicht einmal beim eigenen Firmennamen. Oder es erscheint nur die Startseite, während alle Unterseiten fehlen. Nach einem Umbau stehen manchmal sogar noch die alten Adressen in der Suche und führen ins Leere. In Foren lesen wir diese Fragen ständig, oft mit dem Satz „Die Seite ist doch online“.

Online sein und bei Google erscheinen sind zwei verschiedene Dinge. Google muss eine Seite erst finden, dann abrufen (das nennt man crawlen) und dann entscheiden, ob sie in den Index kommt. Der Index ist der Bestand an Seiten, aus dem Google die Suchergebnisse zusammenstellt. Gehen Sie die folgenden Prüfungen der Reihe nach durch und ändern Sie immer nur eine Sache. So sehen Sie, was tatsächlich geholfen hat.

Ist die Seite nicht bei Google oder nur weit hinten?

Eine Suche nach Ihrer Leistung, etwa „Fliesenleger Frankfurt“, sagt wenig darüber aus, ob Google Ihre Seite kennt. Die Seite kann im Index sein und bei dieser Suche trotzdem auf Seite fünf stehen. Dann haben Sie ein Problem mit der Platzierung, aber kein Indexierungsproblem. Das ist ein großer Unterschied, denn die Lösungen sind ganz andere.

Google empfiehlt dafür die site-Suche. Sie tippen ins Google-Suchfeld das Wort site, direkt dahinter einen Doppelpunkt und Ihre Domain, ohne Leerzeichen. Das sieht dann so aus.

site:ihre-domain.de

Schalten Sie SafeSearch vorher aus, denn dieser Filter kann Treffer ausblenden. Prüfen Sie danach auch eine einzelne Unterseite mit ihrer genauen Adresse. Dass die Startseite erscheint, heißt noch lange nicht, dass Google auch Ihre Leistungsseiten aufgenommen hat.

So gehen Sie vor

  1. Öffnen Sie Google und schalten Sie in den Sucheinstellungen SafeSearch für diesen Test aus.
  2. Suchen Sie nach site:ihre-domain.de mit Ihrer eigenen Domain.
  3. Wiederholen Sie die Suche mit der genauen Adresse einer Unterseite, zum Beispiel site:ihre-domain.de/leistungen/.
  4. Erscheint die Seite, kümmern Sie sich um Inhalt und Platzierung. Fehlt sie, geht es in den nächsten Abschnitten weiter.
Nicht bei Google? So prüfen Sie1site:ihre-domain.de suchenTreffer da, dann geht es um die Platzierung2Neue Seite?Nach Sitemap mindestens eine Woche warten3URL-Prüftool öffnen„URL ist nicht auf Google“ und Grund lesen4Sperren prüfenWordPress-Häkchen, noindex, robots.txt5„Gecrawlt – zurzeit nicht indexiert“Inhalt und interne Links verbessern6Nach Umzug verschwunden?Alte Adressen mit 301 weiterleiten7Erst dann beantragenIndexierung einmal anfordern, Sitemap einreichenMehrfach beantragen beschleunigt nichts
Website nicht bei Google, in dieser Reihenfolge prüfen (eigene Grafik)

Wie lange braucht Google für eine neue Website?

Bei ganz neuen Seiten ist Geduld oft die halbe Lösung. Google schreibt selbst, dass Crawling und Indexierung einige Tage bis mehrere Wochen dauern können. Nach dem Einreichen einer Sitemap oder einem Antrag auf Indexierung sollen Sie mindestens eine Woche warten, bevor Sie von einem Problem ausgehen.

Ein zentrales Verzeichnis, in das man seine Website einträgt, gibt es nicht. Google findet neue Seiten vor allem über Links von Seiten, die es schon kennt, und über Sitemaps. Eine Sitemap ist eine Datei, in der alle Adressen Ihrer Website aufgelistet sind. Eine brandneue Domain, auf die noch niemand verlinkt, wird deshalb langsamer entdeckt als eine Seite, die zum Beispiel im Branchenverband oder bei Partnern verlinkt ist.

Und eine ehrliche Grenze vorweg. Laut Google gibt es keine Garantie, dass eine Seite gecrawlt, indexiert oder angezeigt wird. Daran ändert auch kein Anbieter etwas, der Ihnen anderes verspricht.

So gehen Sie vor

  1. Schreiben Sie auf, seit wann die Website öffentlich erreichbar ist und wann Sie eine Sitemap eingereicht haben.
  2. Warten Sie danach mindestens eine Woche, bevor Sie Einstellungen umbauen.
  3. Nutzen Sie die Zeit, um die Sperren aus den folgenden Abschnitten zu prüfen. Denselben Antrag jeden Tag neu zu stellen bringt nichts.

Search Console einrichten und die genaue Adresse prüfen

Die Google Search Console ist Googles Werkzeug für Website-Betreiber. Google verlangt dafür nichts, Sie brauchen nur ein Google-Konto und müssen nachweisen, dass die Website Ihnen gehört. Ihre Website heißt dort Property. Achten Sie beim Anlegen genau auf die Schreibweise, also https und mit oder ohne www, so wie die Seite im Browser tatsächlich erscheint. In einem Forenthread lag genau hier der Fehler. Die Website lief unter https, angemeldet war sie aber in einer anderen Schreibweise, und das URL-Prüftool meldete deshalb eine Weiterleitung.

Das URL-Prüftool zeigt zuerst den Stand, den Google gespeichert hat. Dort steht entweder „URL ist auf Google“ oder „URL ist nicht auf Google“. Mit „Live-URL testen“ prüfen Sie dagegen die Seite, wie sie jetzt gerade ist. Ein bestandener Live-Test heißt nur, dass Google die Seite abrufen kann. Er heißt nicht, dass Google sie auch aufnimmt. Genau darüber stolpern viele. Die Seite muss außerdem ohne Anmeldung erreichbar sein, ein Passwortschutz sperrt Google aus.

So gehen Sie vor

  1. Öffnen Sie Ihre Website und kopieren Sie die Adresse aus der Adresszeile. Legen Sie die Property in genau dieser Schreibweise an.
  2. Fügen Sie oben im URL-Prüftool die genaue Adresse der fehlenden Seite ein, nicht nur die der Startseite.
  3. Lesen Sie bei „URL ist nicht auf Google“ den Grund darunter. Er führt Sie zum passenden Abschnitt in diesem Ratgeber.
  4. Starten Sie danach „Live-URL testen“. So sehen Sie, ob ein Problem noch besteht oder schon behoben ist.

WordPress hält Suchmaschinen von der Website fern

Diese Ursache taucht in Foren immer wieder auf, und sie ist schnell behoben. Während des Baus setzt man gern ein Häkchen, damit Google die halbfertige Seite nicht aufnimmt. Nach dem Start oder nach dem Umzug von einer Testseite bleibt es dann einfach gesetzt.

Sie finden es im Dashboard unter „Einstellungen“ und „Lesen“ im Bereich Suchmaschinen-Sichtbarkeit. Es heißt „Suchmaschinen davon abhalten, diese Website zu indexieren“. Laut WordPress-Dokumentation schreibt WordPress seit Version 5.3 dann eine noindex-Anweisung in den Kopf jeder Seite. Noindex bedeutet, dass die Seite nicht in den Index soll. Besucher merken davon nichts, die Website sieht für sie ganz normal aus. Zusätzlich schaltet WordPress in diesem Zustand seine eingebaute Sitemap ab.

So gehen Sie vor

  1. Melden Sie sich in WordPress an und öffnen Sie „Einstellungen“ und dann „Lesen“.
  2. Entfernen Sie das Häkchen bei „Suchmaschinen davon abhalten, diese Website zu indexieren“ und klicken Sie auf „Änderungen speichern“.
  3. Leeren Sie den Cache, falls Sie ein Cache-Plugin nutzen. Der Cache ist ein Zwischenspeicher, der sonst noch die alte Fassung ausliefert.
  4. Prüfen Sie die Startseite danach im URL-Prüftool mit „Live-URL testen“.

Einzelne Seiten sind auf noindex gesetzt

Ist das Häkchen aus, kann noindex trotzdem auf einzelnen Seiten stehen. SEO-Plugins, also Erweiterungen für Suchmaschinen-Einstellungen, haben bei jeder Seite eine eigene Option dafür. In der Search Console heißt die Meldung dann „URL als noindex markiert“. Im Quelltext der Seite steht eine Zeile im Kopfbereich, die so aussieht.

<meta name="robots" content="noindex">

Die gleiche Anweisung kann auch unsichtbar vom Server mitgeschickt werden, als sogenannter HTTP-Header mit dem Namen X-Robots-Tag. Nicht jede noindex-Meldung ist ein Fehler. Bei Danke-Seiten nach einem Formular oder bei internen Bereichen ist sie oft gewollt. Wichtig ist nur, dass Ihre Leistungsseiten und Ihre Startseite nicht darunter sind.

So gehen Sie vor

  1. Öffnen Sie die betroffene Seite im WordPress-Editor und suchen Sie im Bereich des SEO-Plugins nach einer Einstellung zur Indexierung oder Sichtbarkeit.
  2. Stellen Sie die Seite auf indexierbar und speichern Sie. Leeren Sie danach den Cache.
  3. Prüfen Sie die Adresse im URL-Prüftool erneut. Steht noindex weiter drin, kommt die Anweisung vermutlich vom Theme oder vom Server. Schalten Sie dann nicht wahllos Plugins um, sondern lassen Sie die Seite prüfen.

robots.txt blockiert Google oder ist nicht erreichbar

Die robots.txt ist eine kleine Textdatei, die Suchmaschinen sagt, welche Bereiche sie abrufen dürfen. Sie steht immer unter ihre-domain.de/robots.txt. Bei WordPress wird sie oft gar nicht als Datei abgelegt, sondern von WordPress oder einem SEO-Plugin erzeugt. Deshalb finden manche sie auf dem Server nicht, obwohl Google eine Sperre meldet. Genau so ging es einem Shop-Betreiber im WordPress-Forum.

Eine Zeile mit Disallow: / sperrt alle Bereiche der Website für die Suchmaschinen, für die der Regelblock gilt. Google weist ausdrücklich darauf hin, dass die robots.txt kein Mittel ist, um Seiten aus der Suche herauszuhalten. Eine gesperrte Adresse kann trotzdem in den Ergebnissen auftauchen, dann ohne Beschreibung, wenn andere Seiten auf sie verlinken. Wer eine Seite wirklich aus Google heraushalten will, setzt noindex und darf sie dann gerade nicht per robots.txt sperren, weil Google die Anweisung sonst nie zu sehen bekommt.

Meldet die Search Console dagegen, die robots.txt sei nicht erreichbar, ist das etwas anderes. Dann kann Google die Datei gar nicht abrufen. In einem Forenfall war die Website-Adresse in WordPress falsch eingetragen, einmal mit und einmal ohne https.

So gehen Sie vor

  1. Öffnen Sie ihre-domain.de/robots.txt im Browser und lesen Sie, was dort steht.
  2. Finden Sie eine Sperre, die Sie nicht wollen, suchen Sie zuerst in den Einstellungen Ihres SEO-Plugins danach. Löschen Sie nicht pauschal alle Regeln.
  3. Kommt statt der Datei eine Fehlerseite, prüfen Sie unter „Einstellungen“ und „Allgemein“, ob WordPress-Adresse und Website-Adresse gleich geschrieben sind.
  4. Lassen Sie die betroffene Adresse nach der Korrektur im URL-Prüftool live testen.

Die Meldungen im Bericht Seitenindexierung verstehen

Im Bericht „Seitenindexierung“ der Search Console sehen Sie, welche Adressen nicht im Index sind und warum. Erschrecken Sie nicht über eine lange Liste. Laut Google haben die meisten Websites einige nicht indexierte Seiten, und hundert Prozent sind nicht das Ziel. Wichtig ist, dass Ihre zentralen Seiten drin sind.

Die häufigste und rätselhafteste Meldung lautet „Gecrawlt – zurzeit nicht indexiert“. Google hat die Seite also abgerufen, sich aber gegen die Aufnahme entschieden. Das kann sich später ändern, und Google schreibt ausdrücklich, dass Sie die Adresse dafür nicht erneut einreichen müssen. Bei „Gefunden – zurzeit nicht indexiert“ kennt Google die Adresse, hat sie aber noch nicht abgerufen. Laut Google wurde der Abruf meist verschoben, weil er die Website zu dem Zeitpunkt hätte überlasten können.

„Seite mit Weiterleitung“ bedeutet, dass diese Adresse auf eine andere weiterleitet. Das ist oft völlig in Ordnung, zum Beispiel wenn die Variante mit http auf die Variante mit https weiterleitet. Duplikat-Meldungen heißen, dass Google eine andere, sehr ähnliche Seite als Hauptversion ausgewählt hat. „Nicht gefunden (404)“ betrifft Adressen, die es nicht mehr gibt, und Serverfehler mit Codes ab 500 deuten auf Probleme beim Hoster hin.

So gehen Sie vor

  1. Klicken Sie im Bericht auf eine Meldung und sehen Sie sich die Beispieladressen an. Sind wichtige Seiten betroffen oder nur Varianten und alte Adressen?
  2. Verbessern Sie bei Seiten, die gecrawlt, aber nicht indexiert sind, Inhalt und interne Links, wie im nächsten Abschnitt beschrieben.
  3. Prüfen Sie bei Weiterleitungen und Duplikaten im URL-Prüftool, welche Adresse Google als Hauptversion gewählt hat.
  4. Leiten Sie bei 404-Meldungen umgezogene Inhalte mit einer dauerhaften Weiterleitung (Status 301) auf die neue Seite.
  5. Sehen Sie sich bei Serverfehlern in den Einstellungen unter „Crawling-Statistik“ den Hoststatus an und geben Sie die Meldung an Ihren Hoster weiter.

Ist technisch alles in Ordnung, lohnt der ehrliche Blick auf den Inhalt. Google nennt geringe Qualität der Inhalte selbst als häufigen Grund, warum Seiten nicht indexiert werden. Eine Leistungsseite mit drei Sätzen und einem Foto bietet wenig, was es nicht schon tausendmal gibt. Dasselbe gilt für Unterseiten, die sich nur im Ortsnamen unterscheiden. Google fasst sehr ähnliche Seiten zusammen und nimmt davon meist nur eine.

Der zweite Punkt sind interne Links, also Links zwischen Ihren eigenen Seiten. Jede wichtige Seite sollte über einen normalen Link erreichbar sein, etwa aus dem Menü, von der Startseite oder aus einem passenden Text. Google kann laut eigener Doku Links zuverlässig nur dann verfolgen, wenn sie als echter Link mit Zieladresse im Quelltext stehen. Menüs, die nur über Skripte und Effekte funktionieren, können Google deshalb die Wege zu Ihren Seiten verbergen. Das muss nicht so sein, lässt sich aber im URL-Prüftool am gerenderten Quelltext prüfen.

So gehen Sie vor

  1. Lesen Sie die fehlende Seite mit den Augen eines Kunden. Ergänzen Sie, was Sie wirklich anbieten, wie der Ablauf ist und welche Fragen vor einem Anruf offen sind.
  2. Vergleichen Sie Ihre Unterseiten. Fast gleiche Texte mit ausgetauschtem Ortsnamen fassen Sie besser zu einer guten Seite zusammen.
  3. Verlinken Sie jede wichtige Seite aus dem Menü oder aus einem passenden Text, mit einem Linktext, der sagt, worum es geht.

Nach Umzug oder Relaunch aus Google verschwunden

Nach einem Umbau, zum Beispiel beim Wechsel von Joomla zu WordPress, ändern sich oft die Adressen der Unterseiten. Google kennt aber noch die alten. Die führen jetzt ins Leere, und die neuen Seiten müssen erst wieder gefunden werden. Eine neue Sitemap allein löst das nicht. Wichtig sind Weiterleitungen von jeder alten Adresse auf die passende neue Seite.

Ist nach einem Umzug die ganze Website verschwunden, prüfen Sie zusätzlich die Berichte „Manuelle Maßnahmen“ und „Sicherheitsprobleme“ in der Search Console. Google nennt beides als mögliche Ursache, besonders wenn Sie eine bestehende Website übernommen haben. Auch ein früher gestellter Antrag im Tool zum Entfernen von URLs kann eine Seite aus den Ergebnissen fernhalten, obwohl sie erreichbar ist.

So gehen Sie vor

  1. Sammeln Sie die alten Adressen, etwa aus dem Bericht „Seitenindexierung“ unter „Nicht gefunden (404)“.
  2. Richten Sie für jede umgezogene Seite eine 301-Weiterleitung auf die passende neue Seite ein, zum Beispiel mit einem Weiterleitungs-Plugin oder beim Hoster.
  3. Öffnen Sie in der Search Console „Manuelle Maßnahmen“, „Sicherheitsprobleme“ und das Tool zum Entfernen. Steht dort etwas, lassen Sie es gezielt bearbeiten.

Indexierung beantragen und Sitemap einreichen

Erst wenn die Sperren weg sind, lohnt ein Antrag. Im URL-Prüftool gibt es dafür die Schaltfläche „Indexierung beantragen“. Laut Google dauert die Bearbeitung meist etwa einen Tag, manchmal bis zu ein bis zwei Wochen. Die Zahl der Anträge pro Tag ist begrenzt, und mehrere Anträge für dieselbe Adresse beschleunigen nichts. Ist die Seite im Live-Test nicht indexierbar, lässt sich der Antrag gar nicht stellen.

Sie müssen nicht jede Seite einzeln anmelden. Für viele Adressen ist die Sitemap da. WordPress erzeugt seit Version 5.5 selbst eine unter ihre-domain.de/wp-sitemap.xml. Viele SEO-Plugins ersetzen sie durch eine eigene, deren Adresse Sie in den Plugin-Einstellungen finden. Diese Adresse tragen Sie in der Search Console unter „Sitemaps“ ein. Den Rest erledigt Google selbst.

So gehen Sie vor

  1. Prüfen Sie eine wichtige neue oder korrigierte Seite im URL-Prüftool und klicken Sie einmal auf „Indexierung beantragen“.
  2. Öffnen Sie Ihre Sitemap im Browser und schauen Sie, ob Ihre wichtigen Seiten darin stehen.
  3. Tragen Sie die Sitemap in der Search Console unter „Sitemaps“ ein. Warten Sie danach mindestens eine Woche, bevor Sie den nächsten Schritt gehen.

Wann Sie lieber Hilfe holen

Vieles aus diesem Ratgeber schaffen Sie selbst, wenn Sie Zugang zu WordPress und zur Search Console haben. Holen Sie sich Hilfe, wenn die Website nach einem Umzug ganz verschwunden ist, wenn die Search Console eine manuelle Maßnahme oder ein Sicherheitsproblem meldet oder wenn dauerhaft Serverfehler auftauchen. Ein Sicherheitsproblem kann auf einen Hack hindeuten. Dann bitte nicht auf eigene Faust Dateien löschen, sondern zuerst sichern und prüfen lassen.

Wir sehen uns Indexierung, Technik und Inhalte zusammen an und sagen Ihnen, woran es liegt. Ehrlich gesagt kann aber niemand einen bestimmten Platz bei Google versprechen, auch wir nicht. Wurde Ihre Seite gerade erst von einem Dienstleister gebaut oder umgezogen, sprechen Sie ihn zuerst an. Eine vergessene Sperre ist meist schnell nachgebessert.

Wie wir Seiten schneller und besser auffindbar machen, steht unter SEO und PageSpeed. Wer Updates, Sicherungen und solche Kontrollen nicht selbst im Blick behalten will, findet bei der Website-Wartung unser Angebot. Ihr Anliegen schicken Sie uns am einfachsten über die Anfrage zur Webseite.

Häufige Fragen

Muss ich jede Seite einzeln bei Google zur Indexierung anmelden?

Nein. Google findet Seiten selbst über Links und Sitemaps. Reichen Sie einmal die Sitemap in der Search Console ein und beantragen Sie die Indexierung nur für einzelne wichtige Seiten nach einer größeren Änderung.

Der Live-Test in der Search Console ist bestanden. Warum ist die Seite trotzdem nicht bei Google?

Der Live-Test zeigt nur, dass Google die Seite abrufen kann. Ob sie in den Index kommt, entscheidet Google danach selbst, etwa nach Inhalt, Duplikaten und Wartezeit. Prüfen Sie deshalb auch den gespeicherten Status und die Meldung im Bericht Seitenindexierung.

Wie lange dauert es, bis eine neue Website bei Google erscheint?

Google nennt einige Tage bis mehrere Wochen. Nach einer eingereichten Sitemap oder einem Antrag sollten Sie mindestens eine Woche warten, bevor Sie von einem Fehler ausgehen. Eine Garantie gibt es nicht.

Ich finde auf meinem Server keine robots.txt, Google meldet aber eine Sperre. Wie kann das sein?

WordPress oder ein SEO-Plugin erzeugt die robots.txt oft selbst, ohne dass eine Datei auf dem Server liegt. Rufen Sie ihre-domain.de/robots.txt im Browser auf und ändern Sie die Regeln in den Einstellungen des Plugins.

Meine Seite ist indexiert, steht aber ganz hinten. Was nun?

Dann ist es eine Frage der Platzierung. Ein neuer Antrag auf Indexierung hilft hier nicht. Besser sind ausführliche, eigene Inhalte, die die Fragen Ihrer Kunden beantworten, und gute Links innerhalb Ihrer Website.

Kostet die Anmeldung bei Google etwas?

Nein, Google verlangt für die Search Console, die Sitemap und den Antrag auf Indexierung nichts. Bezahlte Angebote, die einen Eintrag oder Platz bei Google versprechen, können das nicht zusagen.

Quellen

Ihr nächster Schritt

Gehen Sie die Fragen der Reihe nach durch und hören Sie beim ersten Treffer auf.

  1. Findet die site-Suche Ihre Seite? Dann geht es um Inhalt und Platzierung, nicht um den Index.
  2. Seite erst seit wenigen Tagen online? Sitemap einreichen und mindestens eine Woche warten.
  3. Meldet das URL-Prüftool einen Grund? WordPress-Häkchen, noindex und robots.txt prüfen und beheben.
  4. Gecrawlt, aber nicht indexiert? Inhalt ausbauen und die Seite intern verlinken, nicht erneut einreichen.
  5. Nach Umzug verschwunden, Sicherheitsmeldung oder Serverfehler? Nicht weiter probieren und Hilfe holen.