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WhatsApp gehackt? So holen Sie Ihr Konto zurück

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Gepflegte Frau mittleren Alters sitzt am hellen Küchentisch und schaut ruhig auf ihr Smartphone mit neutralen Chatblasen

Das Wichtigste in Kürze

Sind Sie aus WhatsApp ausgesperrt, registrieren Sie Ihre Nummer erneut mit dem sechsstelligen Code per SMS oder Anruf, dann werden alle anderen Geräte abgemeldet. Läuft WhatsApp normal weiter, prüfen Sie die verknüpften Geräte und melden fremde Geräte ab. Warnen Sie Ihre Kontakte über einen anderen Weg, sobald jemand in Ihrem Namen schreibt oder um Geld bittet.

  • Geben Sie einen WhatsApp-Code niemals weiter, auch nicht an Freunde oder Familie.
  • Melden Sie unbekannte verknüpfte Geräte sofort ab.
  • Verlangt WhatsApp eine fremde PIN, hilft nur Warten.

Sie öffnen WhatsApp und sind plötzlich abgemeldet. Vielleicht haben Sie kurz vorher einem Bekannten einen Code geschickt oder bei einer angeblichen Abstimmung mitgemacht. Oder die App läuft ganz normal, aber Freunde rufen an und fragen, warum Sie dringend Geld brauchen. Beides fühlt sich gleich schlimm an, verlangt aber unterschiedliche Schritte.

Wenn Sie einen Code weitergegeben haben, müssen Sie sich dafür nicht schämen. Diese Nachrichten sind darauf gebaut, Vertrauen auszunutzen, und kommen oft aus dem Konto eines Menschen, den Sie kennen. Die Polizei betont ausdrücklich, dass die Schuld bei den Tätern liegt. Suchen Sie sich unten die Situation heraus, die zu Ihnen passt. Das Handy löschen oder eine neue Nummer besorgen müssen Sie dafür nicht.

WhatsApp gehackt oder nur ein Code-Betrug?

Was Betroffene „WhatsApp gehackt“ nennen, ist fast nie ein technischer Einbruch ins Handy. Es ist Code-Betrug, Fachleute sagen Social Engineering. Die Täter knacken nichts, sie bringen Menschen dazu, einen Registrierungscode weiterzugeben, ihn auf einer fremden Seite einzutippen oder einen QR-Code zu scannen.

Der Einstieg wirkt harmlos. Ein bekannter Kontakt schreibt, er habe Ihnen versehentlich einen Code geschickt. Oder er bittet um eine Stimme für die Tochter einer Freundin, die angeblich einen Kurs gewinnen kann. Der Link führt auf eine Seite, die erst Ihre Telefonnummer und dann einen Code will. Danach ist Ihr Konto entweder auf einem fremden Handy registriert, oder ein fremdes Gerät hängt still an Ihrem Konto. Im zweiten Fall merken Sie zunächst nichts, weil WhatsApp bei Ihnen normal weiterläuft.

Gefälschte Seiten dieser Art funktionieren wie Phishing-Mails. Woran Sie solche Fallen erkennen, steht in unserem Ratgeber Phishing-Mails erkennen.

So gehen Sie vor

  1. Prüfen Sie, ob Sie WhatsApp noch öffnen und Ihre Chats benutzen können. Sind Sie abgemeldet, lesen Sie bei „Deine Telefonnummer ist nicht mehr bei WhatsApp registriert“ weiter.
  2. Haben Sie nur einen Code bekommen, den Sie nicht angefordert haben, und sind weiter angemeldet, passt der Abschnitt „Code erhalten, ohne ihn anzufordern“.
  3. Tauchen fremde Nachrichten auf, obwohl Sie angemeldet sind, prüfen Sie sofort die verknüpften Geräte. Bitten Freunde um Rückruf wegen Geldforderungen, warnen Sie parallel Ihre Kontakte.
1Nachricht von einem bekannten Kontaktdessen Konto oft schon übernommen ist2Bitte um einen Code oder eine Abstimmungangeblich versehentlich geschickt, per Link3Code eingetippt, weitergegebenoder QR-Code gescannt4Täter registrieren oder koppeln Ihr Kontoauf ihrem eigenen Gerät5Täter schreiben Ihre Kontakte anund bitten in Ihrem Namen um GeldHier stoppen Sie die KetteCode nie weitergeben, Absender anrufen
So läuft der Code-Betrug ab und wo Sie die Kette stoppen (eigene Grafik)

„Deine Telefonnummer ist nicht mehr bei WhatsApp registriert“

Diese Meldung heißt, dass Ihre Nummer auf einem anderen Gerät bei WhatsApp registriert wurde. Mit dieser neuen Registrierung wurde Ihr Handy abgemeldet. Haben Sie gerade selbst ein neues Telefon eingerichtet, ist das normal. Wenn nicht, hat sich jemand anderes mit Ihrer Nummer angemeldet.

In Foren zitieren Betroffene die Meldung meist als „Deine Telefonnummer ist nicht mehr bei WhatsApp auf diesem Konto registriert“. In der aktuellen WhatsApp-Hilfe heißt sie „Deine Telefonnummer wurde auf einem neuen Gerät bei WhatsApp registriert“. Der genaue Wortlaut hängt von der App-Version ab, die Bedeutung ist dieselbe.

Eine gute Nachricht gibt es trotzdem. Laut WhatsApp kann jemand, der Ihr Konto auf einem neuen Gerät registriert, Ihre früheren Chats nicht lesen, weil die Nachrichten verschlüsselt auf Ihrem Gerät liegen. Bei einem heimlich verknüpften Gerät sieht das anders aus, dazu weiter unten mehr.

So gehen Sie vor

  1. Überlegen Sie kurz, ob Sie die Nummer selbst auf einem anderen Telefon angemeldet haben. Falls nicht, behandeln Sie die Abmeldung als Übernahme.
  2. Tippen Sie in der Meldung auf „Erneut anmelden“ > „Weiter“ und folgen Sie den Schritten im nächsten Abschnitt.
  3. Löschen Sie die App nicht und setzen Sie das Handy nicht zurück. Ihre Chats liegen auf dem Gerät, und für die Rückholung brauchen Sie nur die Nummer.

WhatsApp-Konto mit dem sechsstelligen Code zurückholen

Laut WhatsApp gibt es genau einen Weg, ein übernommenes Konto zurückzubekommen. Sie registrieren Ihre Nummer erneut mit dem sechsstelligen Code, der an diese Nummer geht. Dafür brauchen Sie die SIM-Karte mit dieser Nummer. Ein neues Passwort allein wirft niemanden raus.

Sobald Sie den Code eingeben, meldet WhatsApp alle anderen Geräte ab, die bei Ihrem Konto angemeldet sind. Das gilt auch dann, wenn WhatsApp danach noch eine PIN verlangt, die Sie nicht kennen. Den Eindringling sind Sie also los, selbst wenn Sie noch warten müssen.

Melden Sie das Konto erst bei WhatsApp, wenn Sie es zurückhaben. Die Hilfe warnt, dass ein gemeldetes gehacktes Konto wegen eines Verstoßes gesperrt werden kann, und dann wären auch Ihre Daten weg. Die Schaltflächen unten stammen aus der WhatsApp-Hilfe, je nach App-Version können sie leicht anders heißen.

So gehen Sie vor

  1. Öffnen Sie WhatsApp und tippen Sie auf „Erneut anmelden“ > „Weiter“.
  2. Geben Sie Ihre Nummer im vollständigen internationalen Format ein, bei einer deutschen Handynummer also mit +49 und ohne die führende Null. Tippen Sie auf „Weiter“ > „OK“.
  3. Lassen Sie sich den sechsstelligen Code per SMS oder Anruf schicken und tippen Sie ihn in der WhatsApp-App ein. Nirgendwo sonst.
  4. Verlangt WhatsApp danach eine PIN oder ein Passwort, das Sie nicht kennen, lesen Sie im nächsten Abschnitt weiter.
  5. Wenn Sie wieder drin sind, prüfen Sie die verknüpften Geräte und schalten Sie die Schutzfunktionen ein. Fehlen Chats, hilft möglicherweise ein vorhandenes Backup im Google-Konto oder in iCloud.

WhatsApp verlangt eine PIN, die Sie nie eingerichtet haben

Der sechsstellige Code aus der SMS und die PIN der Verifizierung in zwei Schritten sind zwei verschiedene Dinge. Fragt WhatsApp nach einer PIN, die Sie nie festgelegt haben, hat laut WhatsApp in seltenen Fällen der Angreifer diesen Schutz für sich eingeschaltet. Er will verhindern, dass Sie zurückkommen.

Für diesen Fall nennt WhatsApp eine klare Regel. Ohne PIN warten Sie sieben Tage und versuchen es dann erneut. Das ist ärgerlich, einen Trick daran vorbei gibt es nicht. Wichtig zur Beruhigung ist, dass der Angreifer schon mit Ihrer Eingabe des SMS-Codes abgemeldet wurde. In diesen sieben Tagen schreibt er also nicht mehr in Ihrem Namen.

WhatsApp ersetzt die sechsstellige PIN nach und nach durch ein Passwort. Ihr Bildschirm kann deshalb „PIN“ oder „Passwort“ zeigen. Für ein vergessenes Passwort nennt die Android-Hilfe außerdem den Weg „Auf andere Weise verifizieren“ per E-Mail, SMS oder Sprachanruf. Ob das bei einem Passwort des Angreifers greift, hängt davon ab, welche Wege angeboten werden.

So gehen Sie vor

  1. Geben Sie zuerst den sechsstelligen Code aus der SMS ein. Brechen Sie nicht ab, nur weil Sie die PIN nicht kennen.
  2. Raten Sie keine PIN. Warten Sie die sieben Tage ab, die WhatsApp dafür nennt, und melden Sie sich dann erneut mit Ihrer Nummer an.
  3. Wird unter Android ein Passwort verlangt, prüfen Sie, ob „Auf andere Weise verifizieren“ angeboten wird. Wählen Sie E-Mail, SMS oder Sprachanruf und geben Sie den Code ein, den Sie erhalten.
  4. Tippen Sie nicht vorschnell auf „Konto zurücksetzen“. Laut Android-Hilfe wird diese Option erst nach ein paar Tagen freigeschaltet und lässt sich nicht rückgängig machen. Je nach letzter Anmeldung gehen dabei Nachrichten oder sogar Ihr Profil verloren.

WhatsApp-Code erhalten, ohne ihn anzufordern

Ein Code, den Sie nicht angefordert haben, heißt zunächst nur, dass jemand Ihre Nummer bei WhatsApp eingegeben hat. Laut WhatsApp ist das häufig ein Versehen, etwa ein Zahlendreher bei einer fremden Anmeldung. Es kann aber auch ein Übernahmeversuch sein. Solange der Code bei Ihnen bleibt, kann niemand die Anmeldung abschließen.

Gefährlich wird es, wenn kurz darauf jemand nach dem Code fragt. Dann ist es fast immer Betrug, auch wenn die Nachricht von Ihrer Schwester oder einem alten Schulfreund kommt. Ein Konto, das selbst übernommen wurde, sieht genauso aus wie vorher, mit Profilbild und bisherigem Chatverlauf.

Die Verbraucherzentrale warnt seit August 2026 besonders vor angeblichen Abstimmungen für ein Kind. Für eine Abstimmung brauchen Sie in der Regel weder einen Code noch einen QR-Code. Wer dort eines von beiden eingibt oder scannt, verbindet ein Gerät der Täter mit dem eigenen Konto.

So gehen Sie vor

  1. Geben Sie den Code weder im Chat weiter noch auf einer verlinkten Seite ein, und bestätigen Sie keine Kopplungsanfrage, die Sie nicht selbst gestartet haben.
  2. Rufen Sie den angeblichen Absender unter der Nummer an, die Sie schon kennen. Nicht über WhatsApp und nicht über eine Nummer aus der verdächtigen Nachricht.
  3. Haben Sie schon einen Code eingetippt oder einen QR-Code gescannt, prüfen Sie jetzt die verknüpften Geräte. Sind Sie bereits abgemeldet, holen Sie das Konto mit dem SMS-Code zurück.

Jemand liest mit, obwohl WhatsApp normal läuft

Diese Variante ist heimtückischer als eine Abmeldung. WhatsApp erlaubt es, ein Konto auf weiteren Geräten zu nutzen, etwa am Computer. Laut Verbraucherzentrale sind das bis zu fünf weitere Geräte. Genau diese Funktion „Neue Geräte verknüpfen“ missbrauchen die Täter. Sie fügen ihr eigenes Gerät hinzu, und Sie schreiben auf Ihrem Handy einfach weiter.

Nach Angaben der Verbraucherzentrale können die Täter über ein so verbundenes Gerät Ihre bisherigen Nachrichten, Fotos und Videos sehen und in Ihrem Namen schreiben. Abmelden beendet den Zugriff, was schon gelesen oder gespeichert wurde, holt es aber nicht zurück. Deshalb lohnt sich ein Blick in die Liste auch dann, wenn alles normal wirkt.

So gehen Sie vor

  1. Unter Android tippen Sie auf die drei vertikalen Punkte („Weitere Optionen“) > „Verknüpfte Geräte“. Tippen Sie ein Gerät an, das Sie nicht kennen, und dann auf „Abmelden“.
  2. Auf dem iPhone tippen Sie auf „Einstellungen“ oder Ihr Profilbild > „Verknüpfte Geräte“. Tippen Sie das Gerät an und dann auf „Abmelden“ > „Abmelden“.
  3. Wiederholen Sie das für jedes Gerät, das Sie nicht sicher zuordnen können. Nutzen Sie selbst kein WhatsApp Web und keinen Computer, sollte die Liste danach leer sein.
  4. Gehen Sie Ihre Chats durch und achten Sie auf Nachrichten, die Sie nicht geschrieben haben. Die betroffenen Kontakte sollten das von Ihnen erfahren.

Freunde bekommen Geldforderungen in Ihrem Namen

Die Täter wollen fast immer Geld. Sie erfinden eine Notlage und schreiben Ihre Kontakte an, mit Ihrem Namen und Ihrem Profilbild. Laut Polizei fordern sie meist Summen zwischen 1.000 und 3.000 Euro. Warten Sie mit der Warnung deshalb nicht, bis Sie wieder vollständig im Konto sind.

Warnen Sie per SMS, Anruf oder über einen anderen Messenger. Ein kurzer Satz reicht, etwa „Mein WhatsApp-Konto wurde übernommen, bitte ignoriert Nachrichten von mir und überweist kein Geld.“ Schreiben Sie das auch in wichtige Gruppen, sobald Sie wieder drin sind.

Hat schon jemand überwiesen, sollte diese Person sofort ihre Bank anrufen. Die Polizei schreibt, dass sich das Geld in einigen Fällen zurückholen lässt. Versprechen kann das niemand. Vorwürfe helfen dabei keinem, weder Ihnen noch dem Menschen, der Ihnen helfen wollte.

So gehen Sie vor

  1. Warnen Sie Familie, Freunde und berufliche Kontakte über einen anderen Weg als WhatsApp.
  2. Wer schon Geld überwiesen hat, meldet sich sofort bei seiner Bank und schildert den Betrugsverdacht.
  3. Sichern Sie die verdächtigen Chats mit Screenshots, und bitten Sie auch die Empfänger darum.
  4. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Schreiben oder telefonieren Sie nicht mit den Tätern, auch nicht, um sie zur Rede zu stellen.

WhatsApp nach der Übernahme absichern

Die Reihenfolge ist wichtig. Erst holen Sie das Konto zurück und werfen fremde Geräte raus, dann sichern Sie ab. Laut WhatsApp können Schutzfunktionen einen verlorenen Zugang nicht zurückholen und niemanden entfernen, der schon drin ist. Sie verhindern aber, dass es wieder passiert.

Am wichtigsten ist die Verifizierung in zwei Schritten. Wer Ihren SMS-Code ergaunert, braucht dann zusätzlich Ihr Passwort. Hinterlegen Sie dabei eine E-Mail-Adresse, auf die Sie Zugriff haben. Laut WhatsApp können Sie Ihr Konto damit auch ohne SMS oder Anruf wiederherstellen.

Eine Übernahme per WhatsApp-Code bedeutet nicht automatisch, dass auch Ihre anderen Passwörter in Gefahr sind. Überlegen Sie aber, was Sie auf der fremden Seite eingegeben haben. Stand dort mehr als Ihre Telefonnummer, ändern Sie die betroffenen Zugänge ebenfalls. Und weil Chats nur auf dem Gerät liegen, gehört WhatsApp in Ihre Datensicherung.

So gehen Sie vor

  1. Unter Android tippen Sie auf die drei vertikalen Punkte > „Einstellungen“ > „Konto“ > „Verifizierung in zwei Schritten“. Auf dem iPhone tippen Sie auf „Du“ > „Konto“ > „Verifizierung in zwei Schritten“.
  2. Schalten Sie „Verifizierung in zwei Schritten aktivieren“ ein, erstellen Sie ein sicheres Passwort und bestätigen Sie es. Die Android-Hilfe verlangt mindestens acht Zeichen mit mindestens einem Buchstaben und einer Zahl.
  3. Geben Sie eine E-Mail-Adresse an, auf die Sie Zugriff haben. „Diesem Gerät vertrauen“ wählen Sie nur auf Ihrem eigenen Handy.
  4. Stellen Sie in den Einstellungen ein, dass nur „Meine Kontakte“ Ihr Profilbild sehen. Das empfiehlt die Polizei, damit Fremde Sie nicht so leicht ausspähen.
  5. Schauen Sie ab und zu in die verknüpften Geräte. Das dauert ein paar Sekunden und zeigt eine heimliche Kopplung früh.

Wann Sie lieber Hilfe holen

Ohne Zugriff auf die SIM-Karte Ihrer WhatsApp-Nummer lässt sich das Konto laut WhatsApp nicht wiederherstellen. Ist das Handy weg oder die SIM gesperrt, ist deshalb Ihr Mobilfunkanbieter der erste Ansprechpartner. Daran kommt auch eine Werkstatt nicht vorbei, und wir sagen Ihnen das lieber gleich.

Holen Sie sich Unterstützung, wenn fremde Geräte nach dem Abmelden wieder auftauchen, wenn Sie Schadsoftware auf dem Handy vermuten oder wenn Sie WhatsApp geschäftlich nutzen. Dann geht es um mehr als das eine Konto, etwa um Kundendaten in den Chats und die Frage, wer davon erfahren muss. Für Betriebe richten wir solche Schutzmaßnahmen im Rahmen unserer IT-Betreuung ein.

Wir sehen uns Ihr Handy gemeinsam mit Ihnen an, in unserer Werkstatt in Frankfurt (Eschersheimer Landstraße 297). Wir prüfen verknüpfte Geräte und Sicherheitseinstellungen, schalten die Verifizierung in zwei Schritten ein und erklären, worauf Sie künftig achten. Bitte setzen Sie das Handy vorher nicht zurück, wenn Chats oder Belege für eine Anzeige erhalten bleiben sollen.

Häufige Fragen

Deine Telefonnummer ist nicht mehr bei WhatsApp registriert. Was bedeutet das?

Ihre Nummer wurde auf einem anderen Gerät bei WhatsApp angemeldet. Wenn Sie das nicht selbst waren, tippen Sie auf „Erneut anmelden“ und geben den sechsstelligen Code aus der SMS ein. Laut WhatsApp werden dadurch alle anderen Geräte abgemeldet.

Kann der Hacker meine alten Chats lesen?

Wurde Ihr Konto auf einem fremden Handy neu registriert, kann die Person Ihre früheren Chats laut WhatsApp nicht lesen. Hat sie dagegen ein Gerät mit Ihrem Konto verknüpft, kann sie laut Verbraucherzentrale auch bisherige Nachrichten sehen. Prüfen Sie deshalb die Liste der verknüpften Geräte.

WhatsApp verlangt eine PIN, die ich nie eingerichtet habe. Was nun?

Dann hat vermutlich der Angreifer die Verifizierung in zwei Schritten eingeschaltet. Geben Sie trotzdem den SMS-Code ein, damit er abgemeldet wird, und warten Sie die sieben Tage ab, die WhatsApp nennt. Danach melden Sie sich erneut an.

Ich habe einen WhatsApp-Code bekommen, ohne ihn anzufordern. Bin ich gehackt?

Nein, nicht automatisch. Oft hat sich jemand bei der eigenen Nummer vertippt. Ohne den Code kann niemand die Anmeldung abschließen, geben Sie ihn also niemandem weiter, auch keinem bekannten Kontakt.

Reicht es, das Handy zurückzusetzen oder eine neue Nummer zu nehmen?

Nein. Zurück bekommen Sie das Konto laut WhatsApp nur, indem Sie die bisherige Nummer mit dem SMS-Code erneut registrieren. Ein Zurücksetzen löscht eher Chats und Belege, die Sie noch brauchen könnten.

Kann WhatsApp mir sagen, wer mein Konto übernommen hat?

Nein. Laut eigener Hilfe hat WhatsApp keine Informationen darüber, wer wann von wo auf Ihr Konto zugegriffen hat. Sichern Sie verdächtige Nachrichten mit Screenshots, falls Sie Anzeige erstatten.

Quellen

Ihr nächster Schritt

Gehen Sie die Punkte der Reihe nach durch und hören Sie beim ersten Treffer auf.

  1. Sie sind abgemeldet? Mit „Erneut anmelden“ und dem SMS-Code zurückholen. Damit fliegen alle anderen Geräte raus.
  2. WhatsApp will eine PIN, die Sie nicht kennen? Nicht raten, sieben Tage warten und dann erneut anmelden.
  3. Alles läuft, aber fremde Nachrichten tauchen auf? Verknüpfte Geräte öffnen und Unbekanntes abmelden.
  4. Jemand bittet in Ihrem Namen um Geld? Kontakte sofort per SMS oder Anruf warnen und Anzeige erstatten.
  5. Wieder drin? Verifizierung in zwei Schritten mit E-Mail-Adresse einschalten. Wenn Sie dabei Hilfe möchten, melden Sie sich bei uns.